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  • Carina Staiger

Die 3 besten Tipps für ein erfolgreiches Fernstudium Zeitmanagement

Nicht selten wird der zusätzliche Zeitaufwand eines Fernstudiums zwischen Beruf und Familie als wahre Belastungsprobe empfunden. Besonders bei Weiterbildungskursen von kurzer Dauer ist der Mehraufwand von mehreren Stunden täglich nicht zu unterschätzen. Damit Sie mit Ihrer Weiterbildungsmaßnahme den gewünschten Erfolg erzielen, ist zunächst die Organisation eines umfassenden Zeitmanagements erforderlich. Mit diesen 3 Tipps gelingt es Ihnen, die Balance zwischen beruflichem Erfolg, Arbeit und Familie zu schaffen:


Tipp 1: Zeitausgleich schaffen


Da ein Fernstudium in Ihren bereits bestehenden Alltag integriert werden muss, ist es zunächst wichtig, den Umfang einzelner Aktivitäten optimal aufeinander abzustimmen. Nehmen Sie Ihre Tagesunternehmungen genau unter die Lupe und überlegen Sie sich, welche Aktivitäten sich zeitweise einschränken lassen und auf welche Sie möglicherweise während des Studiums ganz verzichten können.


In diesem Zusammenhang lohnt es sich außerdem, Ihren Arbeitgeber von Ihrem Vorhaben in Kenntnis zu setzen. Ist dieser überzeugt, lassen sich Ihre Arbeitszeiten meist flexibel einteilen. Auch die Möglichkeiten der Kinderbetreuung sollten Sie bereits vor Aufnahme Ihrer Weiterbildungsmaßnahme vorausschauend planen.


Wenn es Ihnen gelingt, in jedem Bereich etwas Zeit einzusparen, gewinnen Sie insgesamt zahlreiche Gelegenheiten, um Ihre persönliche Weiterbildung voranzutreiben. Zusätzliches Verständnis aus Ihrem nahen Umfeld erweist sich als wahrer Motivationsschub und erleichtert die Gesamtsituation ungemein. Die gesunde Balance aller Einheiten gilt als ein bewährtes Mittel zum Erfolg, da Sie aus entspannten Momenten neue Energie schöpfen. Je nach Studienanbieter finden sich sogar Extrakurse zum Thema Zeitmanagement im Fernstudium im Programm.

Tipp 2: Kein Multitasking


Was anfangs als vorteilhaft erscheint, erweist sich letztendlich doch eher als Nachteil. Besonders deutlich zeigt sich dies im weitaus bekannten Multitasking. Bearbeiten Sie mehrere Dinge gleichzeitig, so widmen Sie jedem dieser Bereiche lediglich Ihre geteilte Aufmerksamkeit. Die Gefahr potenzieller Fehlerquellen erhöht sich um ein Vielfaches. Letztendlich entsteht also ein zusätzlicher Arbeitsaufwand, um entstandene Fehler wieder auszugleichen. Meist entsteht dadurch ein größerer Zeitaufwand, als wenn Sie die einzelnen Tätigkeiten nacheinander, aber dafür mit voller Aufmerksamkeit, erledigen.


In jedem Fall sollten Sie regelmäßig kurze Pausen einlegen. Bestenfalls verbringen Sie wenige Minuten an der frischen Luft. Im Anschluss daran profitieren Sie von einer spürbar verbesserten Konzentrationsfähigkeit.

Tipp 3: Die ABCD – Methode


Fällt es Ihnen gelegentlich schwer, die anfallenden Notwendigkeiten in eine sinnvolle Reihenfolge zu bringen? Mit Hilfe der ABCD – Methode fällt die Priorisierung der anstehenden Tätigkeiten nahezu kinderleicht. Konkret steht jeder Buchstabe für eine Priorität, sodass alle Arbeiten chronologisch in Abhängigkeit deren Dringlichkeit geordnet werden. Um stets den Überblick zu behalten, empfiehlt es sich, die täglichen Arbeiten morgens nach dem Aufstehen mit Hilfe der ABCD – Methode wie folgt zu strukturieren:


Die A-Aufgaben – höchste Priorität!


Dieser Rubrik sind alle Aufgaben zuzuordnen, die noch unbedingt am selben Tag zu erledigen sind. Diese Tätigkeiten lassen sich keinesfalls auf einen späteren Zeitpunkt verschieben, und genießen somit oberste Dringlichkeit.

Beispiel: Prüfungsvorbereitung auf eine anstehende Klausur


Die B-Aufgaben große Priorität!


Unter diese Spalte fallen alle Tätigkeiten, deren Erledigung zwar von großer Wichtigkeit ist, dafür aber noch etwas Zeit bleibt. Sobald Sie die A-Aufgaben erledigt haben, folgen direkt die Tätigkeiten der B-Aufgaben.

Beispiel: Neu eingetroffene Lehrmaterialien warten darauf, begutachtet zu werden.

Die C-Aufgaben – vergleichbar geringe Priorität!


Charakteristisch für die Kategorie der C-Aufgaben ist deren routinierte Erledigung. Hierunter fallen wichtige Dinge, mit einer verhältnismäßig geringen Dringlichkeit. Es gibt keine feste Deadline, beziehungsweise liegt diese in ferner Zukunft. Die Erledigung dieser Tätigkeiten empfiehlt sich besonders während der Mittagsstunden, im Rahmen des sogenannten Energie-Tiefs.

Beispiele: Haushalt, Datenpflege, Besorgung eines Geschenks für einen Anlass, welcher erst in mehreren Wochen stattfindet.

Die D-Aufgaben – keine Panik!


Hierunter fallen Tätigkeiten, die sich langfristig verschieben lassen. Da diese als nicht besonders wichtig gelten, lassen sich diese unter Umständen sogar komplett streichen.

Wichtig: Bedenken Sie stets, dass eine hierarchische Verschiebung einzelner Aufgaben zu keiner Zeit ausgeschlossen ist. Stellen Sie eine B-Aufgabe beispielsweise zu lange zurück, kann sich diese durch zunehmende Dringlichkeit zu einer A-Aufgabe entwickeln.


Fazit:


Wenn auch zu Beginn Ihres Fernstudiums alles noch neu und ungewohnt erscheint, spielt sich schon nach kurzer Zeit eine gewisse Routine ein. Mit dem richtigen Zeitmanagement wird sich die Neuorganisation Ihres Alltags bereits nach wenigen Wochen als überschaubar herausstellen. Unabhängig davon, wie Sie sich konkret organisieren, sollten Sie Ihre persönliche Leistungskurve in regelmäßigen Zeitabständen reflektieren, um eine permanente Überlastung zu vermeiden.

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